Ätzsche- Bätzsche oder Schulden Griechenlands versus Schulden vieler deutscher Bürger immer das gleiche Spiel

…ständiges  MINUS auf dem Girokonto deutscher Bürger, Unmenge an Ratenkrediten- was ist dabei anders als mit Griechenland?

Das sind Konsumkredite– ohne Immobilienkredite oder andere Kredite-  nur bei Privatpersonen in Deutschland  Stand 05/2015 sagenhafte 161.354.000.000 ja. mehr als 161 Milliarden Euro Schulden nur bei Girokonten mit Minus und Ratenkrediten.
Von den aktuell ca. 82,1 Millionen Menschen in Deutschland sind ca. 49 Millionen im Alter  zwischen 20 und 65 Jahren. Gehen wir davon aus, dass die Hälfte dieser Bevölkerung keine Ratenkredite in Anspruch nimmt oder ihre Konten immer im Plus führt, hat die andere Hälfte also aktuell jeder!!! 6.400 Euro Minus auf dem Konto!!! Gehören Sie auch dazu?
(Wir gehen mal davon aus, dass der Großteil der unter 20jährigen und der Großteil der über 65jährigen kaum das Konto überzogen hat, bzw. weder schon oder noch Ratenkredite in Anspruch nimmt)

Betrachten wir uns zum Vergleich die komplette Staatsverschuldung von Griechenland  diese liegt Ende 2014 bei „gerade einmal“  318.350.000.000 Euro.


Merken Sie die Polemik  die inzwischen täglich durch die Medien zum Thema Griechenland zieht?
Wie kommt ein deutscher Bürger oder ein Griechischer Staat in eine solche Situation?


 

Step 1: Der Produzent– z.B. Ein Elektronikhersteller oder ein Staat wie Deutschland, wir nennen diesen mal ER–  macht Dir (so nennen wir mal den Bürger oder Griechenland) etwas schmackhaft, was ER Dir verkaufen will, einen tollen Fernsehapparat oder  eine perfekte Maschine etc.
Step 2: Jetzt stellt ER fest, dass Du gar kein Geld zum bezahlen hast. Schon blöd, da hat ER schon jemanden der sein Produkt kaufen will und der hat kein Geld, der kann sich das noch nicht leisten
Step 3: Na da gibt Er dem eben einen Kredit, das heisst ER gibt dem sein Geld, damit DU damit wieder sein Produkt abkaufen kannst.
Step 4: Jetzt liefert ER DIR sein wundervolles Produkt und freut sich, dass ER von DIR sein Geld zurückbekommt. ER freut sich über den Umsatz. DU freust DICH über das neue Glück.
Step 5: Jetzt zahlst DU Deine Raten an den Kreditgeber, der Dich zum Kauf verleitet hat, bevor Du Geld zum bezahlen hattest, bevor Du Dir also das Produkt überhaupt leisten konntest. Naja die Rate ist ja sooooo klein.
Noch ist alles schön, doch….
ER
muss ja jetzt wieder was produzieren und muss DIR wieder was verkaufen, sonst gibt es ja eine Krise. Also geht der Kreis von neuem los. Step 1 bis step 5. Das geht so lange, bis DU oder der griechische Staat seine monatlichen Zahlungen einfach nicht mehr leisten kannst.
Und nun?
GrExit
DU darfst nicht mehr mitspielen, Ätzsche und ER darf nicht mehr produzieren Bätzsche.
Als Kinder haben wir das, die Reise nach Jerusalem genannt. Ein Stuhl muss weg, aus dem Kreis. War auch nicht schlimm, denn als das Spiel zu Ende war, gab es einen Sieger und alle anderen waren die Verlierer, aber…..
Das SPIEL ging einfach von vorne los.
Fazit: So einfach kann der GrExit sein und wer fliegt als nächstes raus? oder…

Im bestehenden Wirtschaftssystem ist es vollkommen unerheblich ob Du Dir ein Produkt noch nicht leisten kannst oder nicht mehr leisten kannst. So ist nun mal das Spiel. Es gibt zwei Entscheidungen die DU persönlich für Dich treffen musst,

  • wachse ich schrittweise und langsam und leiste mir erst etwas, wenn ich es mir leisten kann- Nachteil: Ich kann bei manchem Spiel des Lebens eben noch nicht oder nie dabei sein.
  • oder, nehme ich in Kauf, dass ich am Anfang mitspielen darf, obwohl ich es mir noch nicht leisten kann, dann darf ich irgendwann nicht mehr dabei sein.

Die gleiche Wahl hat auch der Produzent zu treffen. Es kann eben nur das produziert werden, was auch gebraucht wird.
Weitergehende Gedanken müssen sich die Veranstalter im großen Spiel im Moment mit Griechenland machen. Die Entscheidung ist nicht leicht, wie Ihr sicher merkt, denn egal welche getroffen wird, das Ergebnis bleibt unter dem Strich das gleiche… irgendwann, wird ein Stuhl weggezogen und irgendwann sind alle raus und dann…

 

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