Weihnachten 2014- DER 24. oder DIE 24 – Die Tragödie in 24 Versen

DER 24. oder DIE 24

Die Tragödie in 24 Versen- persönlich erdacht und festgehalten von Marion und Uwe Anger

Prolog

Gerade bin ich aufgewacht und hab nur mal so nachgedacht. Warum sah ich es vorher nie, es ist doch wahrlich wie Magie.

Weihnachte2014WichtelmitTextVierundzwanzig – DER Tag, DIE Stunden-Twenty Four, Vingt-quatre, veinticuartro, venti quattro, εικοσιτέσσερις, двадцать четыре,أربع وعشرين, viginti quattuor, XXIV

Einfach magisch, Mensch sieh…

Die Tragödie in 24 Versen

  1. In eine Zelle dringt da nur ein Tropfen
  2. Zerstört die Ruhe und öffnet doch ein Tor in dieser Nacht.
  3. Jetzt gibt es kein zurück, geboren ist´s, beginnt zu klopfen,
  4. Kein Warten, sofort gewinnen, wie von Sinnen, beginnt es zu raffen, zu teilen, zu wandeln mit aller Macht.
  5. Sie spüren noch die Wärme der Hand auf dem Bauch und schon dieser Schmerz.
  6. Der Schoß gibt es frei und schon sucht es seinen Weg, an´s Licht -welche Freude- ein Schrei.
  7. Vorbei ist die Ruhe, saugt grad noch am Busen, liegt noch in Deinem Arm, Du drückst´s an Dein Herz,
  8. Da beginnt´s schon zu toben, zu rennen, zu jagen und zu sagen –ich geh hinaus in die Welt- ich bin doch frei.
  9. Trifft´s Dich wie ein Schlag? Nein, -das ist Dein Tag- Du brauchst nicht zu Warten.
  10. Du hast´s nur nochmal gesehen –Dich selbst-  ja ganz klar, trotz aller Gefahr, kannst täglich Du Dich wandeln.
  11. Den Wind um die Nase, statt den Kopf im Kissen, hörst Du das Klingen des Lebens doch nur draußen im Garten.

  12. Zwischen rauschenden Bäumen und Bächen, riechst wieder die Rosen, siehst Vögel sich necken und jetzt musst Du wieder handeln.
  13. Hört Ihr Leut und lasst Euch sagen –Zwölf das ist das Ziel der Zeit, Mensch bedenk die Ewigkeit- unsre Glock hat 12 geschlagen.
  14. Gewinn, Verlust, ein Stolperstein, mein Haus, mein Boot, mein, Dein oder doch nur Schein?
  15. Reich mir die Hand, statt nur reich zu sein, das zu entscheiden, musst Du jetzt nur wieder wagen.
  16. Laß den Verdruß, tausch´s in Genuß, auch mal bei einem Gläschen vom Wein.
  17. Erinnerung –ach was-  Du bist so jung, nutze für heut doch Dein Wissen.
  18. Hurra, da ist es, das Kind von (D)einem Kinde -ob Dein Enkel oder nicht- Du siehst erneut in Dein Gesicht.
  19. Mensch komm doch raus aus Deinem Trott, hör den Gesang und steck Dich an, die Lebenskraft willst niemals Du vermissen.
  20. Wozu –fragst DU- ist die Besinnung da? Nur wer innehält, wird hören oder spüren, dass die Augen oder die Sinne noch was taugen, oder nicht.
  21. Jetzt kannst Du flennen, oder rennen oder hoffentlich erkennen.
  22. Ob Frau ob Mann, ob Tag ob Nacht, Geburt und Sein, als auch Vergehn, es bleibt alles in Waage.
  23. Es ist ein Kreis und er ist schön, mal hell mal dunkel, mal laut und mal leise, eben eine unendliche Reise. Du kannst es ein oder Dein Leben nennen.
  24. Beginne erneut, vergiß nicht zu lachen und all die verrückten Dinge zu machen, -weder zu oft betrunken, noch nur in Gedanken versunken- erleb noch recht viele, solch schöne Stunden und Tage.

Epilog

DER 24.  ja glaub´s oder nicht, ob Heide oder Christ. Ein Tag den Du an jedem Tag 24 mal erleben kannst. Viel Spaß dabei.

„Man sollte wirklich alles, was sich über das Gemeine erheben muss, in Versen wenigstens anfänglich konzipieren, denn das Platte kommt nirgends so ins Licht, als wenn es in gebundener Schreibart ausgesprochen wird.“

– Friedrich Schiller: Brief an Goethe vom 24. November 1797-

 

-Vers 13 aus dem Lied des Nachtwächters,

unbekannter Verfasser-

Frohe Weihnachten

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